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Schulkonzept Orientierungsstufe

Benzer Schule mit Orientierungsstufe
Kultusministerium honoriert reformpädagogisches Bildungskonzept

Mit einer guten Kunde kehrte am 14. Mai 2007 die Leiterin der Evangelischen Grundschule Benz, Kirsten Hertrich, aus Schwerin zurück. Gemeinsam mit fünf anderen Evangelischen Grundschulen in Mecklenburg-Vorpommern erhielt Benz die Bewilligung zur Angliederung der Orientierungsstufe.

Die Dinge klären,
die Kinder stärken.

(nach Hartmut von Hentig)

 

1. Vorwort - Beweggründe für die Angliederung der Orientierungsstufe an die Evangelische Grundschule Benz

Es ist notwendig, unseren Schülern die Möglichkeit des längeren gemeinsamen Lernens an der Grundschule zu geben, da mit einer Orientierungsstufe an den Regionalschulen

  • nach Beendigung der GS die Schüler auf drei verschiedene weiterführende Schulen aufgeteilt werden
  • ein gemeinsames Lernen nach der 4. Klasse unmöglich wird,
  • Lerngruppen sowie bestehende soziale Beziehungen auseinander gerissen werden,
  • der Lernfluss durch ständigen Lehrerwechsel und neue Bedingungen (Umgebung, Schule) unterbrochen wird.

Durch die Angliederung der Orientierungsstufe wird die Möglichkeit einer zehnjährigen gemeinsamen Kindergarten- und Schulzeit geboten, in denen Kinder nach den gleichen Konzepten pädagogisch begleitet werden können.

Die Angliederung der OS an unsere Grundschule ist für unsere Kinder pädagogisch eine Chance, jahrgangsübergreifend, ganzheitlich, fachübergreifend und in einem christlichen Miteinander über den Grundschulbereich hinaus zu arbeiten, wie es in unserer Region einmalig ist. Unsere offenen Lernformen sind eine anerkannte Bereicherung der Bildungslandschaft.

Entsprechend der Leitsätze der Schulentwicklungsplanung in MV „... gute Schule für alle und Chancengleichheit in der Bildung sind entscheidend für die Bildung der Zukunft...“ möchten wir diese gute Schule den Kindern kontinuierlich von Klasse 1-6 ermöglichen.

Beginnend von der Jahrgangsstufe 1 bieten wir den Kindern unserer Schule eine grössere Chancengleichheit durch die Schaffung heterogener Stammgruppen, in denen Kinder unterschiedlichen Alters, sozialer Herkunft und Lernauffassungsgabe gemeinsam lernen.

2. Grundsätze – pädagogisches Anliegen

Auch in der Orientierungsstufe wird unsere Schule von drei entscheidenden Säulen getragen:

die Vermittlung eines christlich geprägten Werteverständnisses (evangelische Verwurzelung),

  • der reformpädagogisch orientierte Ansatz nach Maria Montessori, Peter Petersen und Celestin Freinet,
  • der integrative Charakter.

Unser pädagogisches Konzept beinhaltet nicht nur die ganzheitliche, freiheitliche Entfaltung des Kindes, das mit all seiner Individualität, seinen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Bedürfnissen und Interessen im Mittelpunkt steht, sondern auch die Förderung der individuellen Begabungen jedes einzelnen Kindes sowie die Schulung aller seiner Sinne und seiner Ausdrucksfähigkeit.

  • Jedes Kind soll angeregt und aufgefordert werden, durch das Zusammenwirken von Kopf, Herz und Hand zu lernen und im Alltag tätig zu sein. Somit wird ganzheitliches und vernetztes Lernen ermöglicht.
  • Unsere Schüler werden als Persönlichkeit geachtet und in das pädagogische Handeln einbezogen, frei nach M. Montessori: “Hilf mir, es selbst zu tun!“.
  • Soziale Fähigkeiten wie Nächstenliebe, Toleranz, Achtung vor Gottes Schöpfung, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit stellen Grundgedanken unserer Gemeinschaft dar. Unsere Schule versteht sich als gemeinsamer Lern- und Lebensraum von SchülerInnen und Lehrkräften, damit ist sie nicht ausschließlich ein Ort der Wissensvermittlung, sondern auch eine Stätte der Begegnung.

    3. Evangelisches Profil

    An der Evangelischen Grundschule Benz soll der christliche Glaube in all seinen Dimensionen erfahrbar werden. Das Zusammenleben in der Schule und der gesamte Unterricht sind von einem christlichen Menschenbild geprägt.

    Nächstenliebe, Akzeptanz und Toleranz, der Mut die Wahrheit zu sagen, die Würde jedes einzelnen Kindes, unabhängig von seinen Leistungen und von seiner Herkunft – das sind Werte, die im Schulalltag mit Inhalt und Leben gefüllt werden.

    Daraus ergibt sich die ökumenische Aufgeschlossenheit und der integrative Charakter unserer Schule. Offenheit und Toleranz gegenüber anderen Konfessionen, Religionen und Kulturen sind Ausdruck unseres evangelischen Profils.

    Unsere Evangelische Schule möchte die ihr anvertrauten Kinder zu freien Menschen erziehen. Hier sollen sie von dem Leistungsdenken unserer heutigen Gesellschaft befreit lernen und arbeiten können. Daraus resultiert auch die Freiheit gegenüber dem Zeitgeist, gegenüber einer durchgehenden Ökonomisierung unseres Lebens und anderen Abhängigkeiten. Diese Freiheit ermöglicht die Offenheit der Liebe, Mitmenschlichkeit, Vergebung und Gerechtigkeit, die im konkreten Leben einzuüben sind.

    Der biblische Schöpfungsglaube ermutigt uns zur Freude an Gottes Schöpfung und zu einer bewahrenden und verantwortlichen Gestaltung unserer Welt.

    Eine besondere Bedeutung kommt dem Religionsunterricht zu. Als ordentliches Lehrfach und in fächerübergreifenden Projekten trägt er dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler mit der Bibel und der christlichen Tradition vertraut werden. Das Fach Religion versteht sich darüber hinaus als Lebenshilfe. In biblischen Geschichten finden die SchülerInnen eigene Lebenssituationen wieder. Ethische und philosophische Fragestellungen nehmen einen ebenso wichtigen Platz im Religionsunterricht ein.

    Das christliche Profil wird auch konkret in regelmäßigen Schulandachten und –gottesdiensten und in der bewussten Gestaltung der christlichen Feste im Kirchenjahr. Daneben gibt es eine enge Anbindung der Schule an das Leben der Kirchengemeinde vor Ort und an den benachbarten Evangelischen Kindergarten Benz. Die Schulgottesdienste werden von Pastorinnen und Pastoren der Insel Usedom mitgestaltet, die auf diese Weise die Benzer Grundschule begleiten.

    4. Lernmethoden und -formen

    Im Mittelpunkt steht das lernende Kind mit seinem individuellen Lern- und Entwicklungstempo.

    Grundlage für unseren Unterricht sind zum Einen die schulgesetzlichen Bestimmungen, zum Anderen richtet sich der Unterricht nach den Rahmenplänen der staatlichen Orientierungsstufe in MV sowie nach den gültigen Stundentafeln.

    Auch in der Orientierungsstufe lernen die Schüler überwiegend in einem fächerübergreifenden Unterricht mit dem Schwerpunkt des entdeckenden und handelnden Lernens. Das heisst: Fachübergreifende Unterrichtsthemen werden zu einem bestimmten Zeitraum in mehreren Fächern aus dem jeweiligen Blickwinkel bearbeitet.

    Eine Form des fachübergreifenden Unterrichts ist der Projektunterricht. Zu einem guten Projektunterricht gehört auch, dass die Schüler in Gegenstand, Planung, Ziel, Durchführung und Auswertung einbezogen werden. Viele neue Möglichkeiten ergeben sich in der Orientierungsstufe, denn die Schüler können auf Wissen und Erfahrungen aus der Grundschule zurückgreifen und sie haben sich weiterentwickelt.

    In der Grundschule hat sich die Arbeit mit individuellen Wochenplänen bewährt. Da in der Orientierungsstufe die Rolle des Schülers bei der Erarbeitung und Auswertung der Wochenpläne zunehmend an Bedeutung gewinnt, soll die Fähigkeit zum selbstorganisierten Lernen gefördert werden.

    Auch in Klasse 5 und 6 ist die Arbeit an den Wochenplänen kombiniert mit der Freiarbeit. Diese Lernform dient besonders der selbstständigen Aneignung spezieller Kenntnisse, kognitiver Fähigkeiten und Lernstrategien, dem Finden von Problemlösungen sowie dem Sammeln von Erfahrungen.

    In der Orientierungsstufe werden auch Formen des gebundenen Unterrichts genutzt. So gewinnen Referate, Diskussionen, Präsentationen, gelenkte Unterrichtsgespräche und die Kommunikation untereinander und zwischen Schülern und Lehrern zunehmend an Bedeutung.

    Im Verlauf des Schuljahres werden verschiedene Kurse angeboten. Auch hier handelt es sich um eine flexible Unterrichtsform. Die Inhalte sind thematisch gebunden.

    Demokratie lernen und leben unsere Schüler im Schulalltag. Die Kinder haben ihre demokratisch gewählten Stammgruppensprecher, die sich einmal monatlich mit der Schulleiterin beraten. Die Bildung eines Schülerrates ist in Vorbereitung. Das Einüben von demokratischen Regeln ist ein wichtiger Bestandteil unserer Schulkultur. Die Schülersprecher der Klassenstufe 5/6 werden Mitglieder im Erweiterten Schulbeirat sein, die Schülersprecher der jüngeren Jahrgänge können eingeladen werden.

    5. Unterrichtsorganisation

    Auch nach Angliederung der Orientierungsstufe an die Grundschule wird der Unterricht vornehmlich in jahrgangsgemischten Stammgruppen stattfinde. Im ersten Jahr der Angliederung der OS sollen zwei Stammgruppen gebildet werden: In Stammgruppe I lernen die SchülerInnen der Jahrgänge 1 und 2, in Stammgruppe II die SchülerInnen der Jahrgänge 3,4 und 5. Ab dem zweiten Jahr mit Orientierungsstufe werden drei Stammgruppen gebildet. Jeweils die Jahrgänge 1/2, 3/4 und 5/6 lernen dann in einer Stammgruppe.

    Der alltägliche Unterricht soll in Lernfeldern organisiert werden, die fächerübergreifendes und epochales Lernen ermöglichen. Am Beispiel der Jahrgangsstufe 5/6 heisst das:

    Wochenplan/Lernwerkstatt

    • 5/4 Stunden Deutsch
    • 4 Stunden Mathematik
    • 4 Stunden Englisch
       
    • Projektunterricht
    • 2/3 Stunden Naturwissenschaften
    • 1 Stunden Arbeit-Wirtschaft-Technik
    • 2/3 Stunden Weltkunde
    • 1 Stunde Deutsch
    • 1 Stunde Mathematik
    • 1 Stunde Englisch
       
    • Kurs
    • 3 Stunden Kultur (Kunst, Gestaltung und Musik)
    • 1 Stunde Religion
    • 1 Stunde Informatik
    • 3 Stunden Sport  (einschließlich Schwimmunterricht)
    • 1 Stunde Polnisch (fakultativ)
  • Die Klassenstunde wird für den Morgenkreis, zu Beginn der Woche und den Abschlusskreis am Ende der Woche genutzt.
  • Daraus ergibt sich die Gesamtzahl der verbindlich unterrichteten Stunden:

    • Jahrgangsstufe 5:  30 Stunden
    • Jahrgangsstufe 6:  31 Stunden.
  • (ein exemplarischer Stundenplan für eine Stammgruppe 5/6: siehe Anhang)
  • Polnisch:

    Seit dem Schuljahr 2006/07 bieten wir unseren Schülern einen Kurs „Polnisch“ fakultativ an. Mit diesem Kurs wollen wir unsere Kindern mit der Sprache und Kultur unseres Nachbarlandes Polen vertraut machen und Begegnungen mit der Partnerschule in Przytor/ Polen erleichtern. In der Orientierungsstufe kann auf den Erfahrungen aufgebaut und die Sprache intensiviert werden.

    Dieses Angebot halten wir auf Grund der geographischen Lage unserer Schule für angebracht. Darüber hinaus werden die SchülerInnen damit auf die weiterführenden Schulen vorbereitet, die ihrerseits eng mit Schulen in Swinemünde / Swinjoujscie zusammenarbeiten.

    Blockunterricht:

    Durch den Blockunterricht werden schülerorientierte Phasen von Anspannung und Konzentration ermöglicht. Die Schüler haben die Möglichkeit, ihren eigenen Arbeitsrhythmus zu finden.

    6. Integration  

    In unserer Grundschule lernen Kinder mit individuellem Förderbedarf. Der gemeinsame Unterricht ermöglicht den Kindern, im Rahmen der Übernahme von sozialer Verantwortung zu wachsen. Gleichzeitig werden beeinträchtigte Kinder individuell gefördert.

    Beim Umgang miteinander lernen die Kinder Strategien, sich gegenseitig zuhelfen und gerade Förderkinder mit ihren Stärken und Schwächen anzunehmen. Im Rahmen der Fördermöglichkeiten wird dies in Absprache mit den Eltern fortgeführt. Neben der Einzelförderung ist für uns die dauerhafte Integration der Förderkinder in die Gruppe ein Hauptanliegen.

    Dies soll auch für die Orientierungsstufe gelten.

    Weiterentwickelte, unter Anleitung durch Fachkräfte erstellte Förderkonzepte sollen uns bei der individuellen Förderung helfen.

    Parallel dazu werden die Fähigkeiten unserer Lehrkräfte auf diesem Gebiet fortgebildet, um den wachsenden Anforderungen der äußeren und inneren Differenzierung in der Orientierungsstufe gerecht zu werden.  

    7. Beurteilung und Bewertung

    Die Kinder unserer Schule erfahren das Lernen in allen Bereichen als lohnende Herausforderung. Zensuren beeinflussen dabei das Selbstbewusstsein sowie das Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten. Aber jedes Kind soll sich an der eigenen Leistung messen, nicht an der des Nachbarn. Eine verbale Beurteilung kann Fortschritte oder Stagnationen differenzierter herausstellen.

    Deshalb haben wir uns schon in der Grundschule für eine umfangreichere Bewertung und Beurteilung entschieden. Zensuren werden bisher lediglich in Klasse 4 erteilt, um den Kindern den Übergang zur weiterführenden Schule zu erleichtern.

    Nach der Angliederung der Orientierungsstufe werden in den Jahrgängen 1-5 keine Zensuren erteilt. In Klasse 6 erfolgt eine Zensurengebung.

    Formen unserer Leistungsbewertung in der OS:

    • Pensenbuch und Lernentwicklungsberichte
    • Zur Dokumentation des sich ständig erweiternden Wissens und Könnens der Kinder geben wir ab dem Schuljahr 2007/08 ein Pensenbuch aus. Dieses Buch orientiert sich an den vom Ministerium in den Rahmenplänen vorgeschriebenen Unterrichtsinhalten. Einzelne Wissensgebiete werden gegliedert und Lernfortschritte dokumentiert. Daraus ergibt sich ein differenzierter Überblick über den Lernstand der Kinder, der gemeinsam mit den Eltern und Kindern besprochen wird.
    • Zeugnisse
    • Zum Halbjahr und Endjahr erhält jede SchülerIn ein Zeugnis in Briefform. Dieser Lernentwicklungsbericht wird vorher mit den Kindern und  Eltern in einem Zeugnisgespräch erörtert.
       
    • Selbstseinschätzung
    • Zum selbstständigen Lernen gehört auch die Fähigkeit der SchülerInnen sich selbst einzuschätzen. Dies wird nach Referaten durch Klasseneinschätzung geübt , aber auch mit vielen Lernmaterialien mit Selbstkontrolle oder den eigenen Einschätzungen zum Wochenplan.
       
    • Portfolio
    • Auch in der Orientierungsstufe werden besondere Schülerarbeiten (Dokumentationen von Projekten, Leistungstests, Referate) in individuellen Schülermappen gesammelt und den Eltern bei regelmässigen Elterngesprächen (Elternsprechstunden) vorgelegt.
  • 8. Elternarbeit
  • „Das Bündnis für Bildung und Erziehung ist eine gute Grundlage, um Eltern in die gemeinsame Bildungs- und Erziehungsarbeit für ihre Kinder im Rahmen des Schullebens einzubinden...“ (aus den Leitsätzen zur Schulentwicklungsplanung in MV)

    Unsere Grundschule versteht sich als ein vertrautes Miteinander von Schülern, Lehrern und Eltern. Und so soll es auch für die Orientierungsstufe bleiben.

    Regelmässig finden Elternsprechstunden und Elternabende statt. Die Eltern nehmen im Schulbeirat und im Erweiterten Schulbeirat ihr Mitbestimmungsrecht wahr.

    Mit ihren speziellen Fähigkeiten und Kenntnissen bereichern und erweitern die Eltern die Kurs- und Projektarbeit in unserer Schule.

    Bei Angliederung der Orientierungsstufe soll die Elternarbeit hinsichtlich der Vorbereitung der Entscheidungsfindung für den weiteren Bildungsweg ihrer Kinder erweitert werden, indem Orientierungsstufenkonferenzen einberufen werden.

    9. Äussere Struktur

    Der Unterricht wird auf dem Gelände der Evangelischen Grundschule durchgeführt. Augenblicklich verfügen wir über zwei Unterrichtsräume in einem neuen Schulgebäude, sowie zwei Teilungsräume. Für den Sportunterricht wird wöchentlich in die modern ausgestattete Ostseehalle Ückeritz gefahren.

    Der Anbau für die Orientierungsstufe ist in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten mit einem gemeinsam genutzten Hort- bzw. Kreativbereich in Planung und soll zum Schuljahresbeginn 2008/09 fertig gestellt sein.

    10. Partner unserer Schule

    Die Vernetzung mit außerschulischen Lernorten soll auch in der Orientierungsstufe in verschiedenen Formen gepflegt werden. Es besteht eine verlässliche Kooperation unserer Schule mit dem evangelischen Kindergarten und der evangelischen Kirchgemeinde Benz. Auch mit den anderen Kirchengemeinden besteht eine enge Verbindung durch Schulgottesdienste, die von allen Pastoren der Insel gehalten werden oder gemeinsamen Aktionen wie Auftritten in anderen Kirchen.

    Weitere ausserschulische Lernorte sind die natürliche Umgebung unserer Schule mit ihren Wäldern und Seen. Wir besuchen Bauernhöfe, Altenheime und verstehen uns natürlich als ein Teil der dörflichen Gemeinschaft in Benz. Entsprechend der Projekt- Themen werden auch andere außerschulische Lernorte besucht wie das Waldkabinett Neupudagla, eine Druckerei, die Feuerwehr, Hotelküche und andere.

    In Zusammenarbeit mit der Musikschule Ostvorpommern unterrichtet eine Lehrerin einmal wöchentlich einige Schüler unserer Schule. Damit wird ihnen die Möglichkeit gegeben, auf einem Instrument zu musizieren, auch wenn die Eltern auf Grund ihrer Berufstätigkeit nicht zu den Musikschulstandorten fahren können.

    11. Das Schulteam

    Das Schulteam unserer Schule besteht zurzeit aus 4 Lehrerinnen. Diese interpretieren ihre Rolle im Schulalltag kooperativ und begleitend. Sie sind verantwortlich für den reibungslosen täglichen Schulbetrieb. Die Umsetzung des pädagogischen Konzepts sowie die gemeinsame Planung und Reflektion der Arbeit gehören zur täglichen Arbeit. Die Lehrerinnen verstehen sich nicht nur als Organisatoren des Schullebens, sondern auch als Partner, die sensibel und unterstützend mit den Kindern umgehen. Den Kindern den christlichen Glauben erfahrbar zu machen und Ansprechpartner auch für Fragen des Glaubens zu sein, verstehen die Lehrerinnen als Aufgabe und besondere Herausforderung. Die Teamarbeit erstreckt sich auch auf die Elternarbeit sowie auf die Zusammenarbeit mit dem Schulbeirat und dem Erweiterten Schulbeirat.

    Zusätzlich zu den wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen wird das Team supervisorisch begleitet.

    Weiterbildungen innerhalb und außerhalb der Schulstiftung sind für die Lehrerinnen selbstverständlich. Dabei soll auch die beratende Fähigkeit der Lehrer hinsichtlich der Schullaufbahnempfehlungen weiterentwickelt werden. Regelmässige gemeinsame Orientierungsstufenkonferenzen, auch mit Honorardozenten, werden einberufen.

    12. Abschließende Bemerkungen

    Eine gute Schule muss ständig weiterentwickelt werden. Auch ein Schulkonzept muss sich stets in der Entwicklung befinden und sich entsprechend den gesellschaftlichen Erfordernissen flexibel anpassen können. Dies ist notwendig, um angemessen auf die inneren und äusseren Bedingungen für das kindliche Lernen reagieren zu können. Unser Ziel besteht darin, den Kindern einen verlässlichen Orientierungsrahmen für das Leben und Lernen in einer Gesellschaft zu bieten, die sich täglich verändert.

    Anhang

    Exemplarischer Stundenplan Stammgruppe 3 (Jahrgangsstufe 5/6)

    Zeiten

    Montag

    Dienstag

    Mittwoch

    Donnerstag

    Freitag

    8.00-

    9.30

    Morgenkreis.

    Wochenplan

    Kurs

    Kurs

    Religion

    Kurs

    Wochenplan

    Wochenplan

    Wochenplan

    Wochenplan

    Pause

    Pause

    Pause

    Pause

    Pause

    Pause

    10.00-

    11.30

    Wochenplan

    Wochenplan

    Wochenplan/

    Freiarbeit

    Wochenplan/

    Freiarbeit

    Projekt

    Projekt

    Projekt

    Projekt

    Pause

    Pause

    Pause

    Pause

    Pause

    Pause

    12.00-

    13.30

    Kurs

    Kurs

    Projekt

    Projekt

    Projekt

    Projekt

    Kurs

    Kurs

    Wochenplan

    Projekt

    Pause

    Pause

    Pause

    Pause

    Pause

    Pause

    13.45-

    14.30

     

    Projekt

    Klasse 6

     

     

    Polnisch

    (fakultativ)

     

    Die Grundschule Benz ist eine volle Halbtagsschule mit angeschlossenen Angeboten.

    Die nachhaltige Zusammenarbeit mit dem evangelischen Kindergarten ermöglicht eine ganztägige Betreuung der Kinder bis 17.00 Uhr. Viele Kinder nehmen die Nachmittagsangebote in Anspruch: Hausaufgabenbetreuung, Arbeitsgemeinschaften (Zirkus, Fussball, Theater, Chor).

    heringsdorf@kirchenkreis-greifswald.de

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